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Reise- und Sicherheitsinformationen
Kamerun
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.02.2014
Unverändert gültig seit: 04.02.2014
Landesspezifische Sicherheitshinweise An der Grenze zu Nigeria nahe dem Nationalpark Waza wurden am 19.02.2013 mehrere europäische Ausländer entführt. Am 13. November 2013 wurde in Nähe des Ortes Mokolo erneut ein europäischer Ausländer entführt. Gewarnt wird daher vor Reisen in den Nordteil der Region "Extrême-Nord" (nördlich der Stadt Maroua) und in das Grenzgebiet zu Nigeria.   Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen Übergriffen der dortigen Rebellen als unsicher. Dringend abgeraten wird von Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme und dem militärischen Sonderstatus einiger Gebiete. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, auf Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen. In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten: - Keine auffälligen Wertgegenstände oder Schmuck tragen (auch nicht beim Restaurantbesuch), - nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren, - Geld auf mehrere Taschen verteilen, - möglichst nicht alleine unterwegs sein. Versuchen Sie sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist. Bestehen Sie auf Ihrem Recht mit der Deutschen Botschaft Kontakt aufzunehmen. Führen Sie anstelle Ihres Reisepasses eine beglaubigte Kopie mit sich. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der Deutschen Botschaft gebührenpflichtig angefertigt werden. An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die alleine oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden. In Limbe ist es Anfang 2013 zu mehreren bewaffneten Überfällen auf Hotels gekommen. Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) sollten Sie nicht zu Fuß unterwegs sein. Sie sollten auch kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren. Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen. Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt. Reisewarnung An der Grenze zu Nigeria nahe dem Nationalpark Waza wurden am 19.02.2013 mehrere europäische Ausländer entführt. Am 13. November 2013 wurde in Nähe des Ortes Mokolo erneut ein europäischer Ausländer entführt. Gewarnt wird daher vor Reisen in den Nordteil der Region "Extrême-Nord" (nördlich der Stadt Maroua) und in das Grenzgebiet zu Nigeria.   Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen Übergriffen der dortigen Rebellen als unsicher. Dringend abgeraten wird von Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme und dem militärischen Sonderstatus einiger Gebiete. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, auf Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen. In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten: - Keine auffälligen Wertgegenstände oder Schmuck tragen (auch nicht beim Restaurantbesuch), - nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren, - Geld auf mehrere Taschen verteilen, - möglichst nicht alleine unterwegs sein. Versuchen Sie sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist. Bestehen Sie auf Ihrem Recht mit der Deutschen Botschaft Kontakt aufzunehmen. Führen Sie anstelle Ihres Reisepasses eine beglaubigte Kopie mit sich. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der Deutschen Botschaft gebührenpflichtig angefertigt werden. An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die alleine oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden. In Limbe ist es Anfang 2013 zu mehreren bewaffneten Überfällen auf Hotels gekommen. Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) sollten Sie nicht zu Fuß unterwegs sein. Sie sollten auch kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren. Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen. Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt. Dringende Sicherheitshinweise In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern  besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.