Guinea-Bissau › › ›

Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 904,2 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 600 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 3,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 3,8 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 62 % (1999)
Industrie: ca. 12 % (1999)
Dienstleistungen: ca. 26 % (1999)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Reis, Erdnüsse und Cashewnüsse), Holzindustrie, Fischerei

Außenhandel
Importe: ca. 200 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 133 Mio. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Indien, Senegal, USA, Portugal, Nigeria, China (VR)

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen mit Sonderorganisationen, CEDEAO (Communauté Economique des Etats de l'Afrique de l'Ouest), UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest-Africaine), Weltbank, IDA (International Development Association, Tochtergesellschaft der Weltbank), Internationaler Währungsfonds, WTO (World Trade Organisation), AU (Afrikanische Union), Afrikanische Entwicklungsbank, ECOWAS (Economic Community of West African States), CILSS (Comité Permanent Interétats de Lutte contre la Secheresse dans le Sahel), EU-AKP (EU-Afrika-, Karibik-, Pazifik-Staaten), PANAG (Pan African News Agency)

Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die landwirtschaftlichen Erträge reichen kaum für die Selbstversorgung. Reis ist das Grundnahrungsmittel. Zuverlässige Daten über die Wirtschaft des Landes sind nur schwer erhältlich. Durch den Bürgerkrieg wurde die gewerbliche Infrastruktur der Hauptstadt Bissau weitgehend zerstört, so dass die in den Jahren zuvor zu beobachtende wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung zunichte gemacht wurde.
Umgangsformen
Zu geschäftlichen Terminen trägt man Safarianzüge bzw. Sommerkleider. Portugiesische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, da nur wenige Geschäftsleute Englisch sprechen.
Kontaktadressen
Informationen erteilen die konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
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