Afrika

Mali

Reise- und Sicherheitsinformationen
Mali
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.04.2016
Unverändert gültig seit: 14.04.2016
Aktuelle Hinweise In der Vergangenheit ist es immer wieder zu terroristischen Anschlägen in Mali gekommen, bei denen auch Ausländer betroffen waren; zuletzt am 21. März auf das Hauptquartier der EU-Trainingsmission in Bamako. Zuvor war am 05. Februar 2016  eine Liegenschaft der VN-Mission MINUSMA in Timbuktu betroffen und am 20. November 2015 das Hotel Radisson Blu in der Hauptstadt Bamako. Weitere Anschläge sind überall in Mali jederzeit möglich. Reisenden wird daher empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen. Das Auswärtige Amt rät, die Reise- und Sicherheitshinweise sowie die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Insbesondere im Norden Malis kommt es zu Anschlägen und militärischen Kampfhandlungen. Eine Zunahme der Gewaltkriminalität ist zu beobachten, auch wenn diese bislang nur vereinzelt Ausländer betrifft. Im ganzen Norden des Landes, in der Umgebung des Niger-Flusses nordöstlich von Mopti sowie längs der südlichen und östlichen Grenze Mauretaniens zu Mali sind Rebellen und Terroristengruppen aktiv. In der Region Mopti, aber auch in anderen Landesteilen, operieren Terrorgruppen, die zu einzelnen Anschlägen oder auch zu Entführungen in der Lage sind. Im Gebiet nördlich der Nationalstraßen 6 und 12 (Segou - Koutiala) besteht ein erhöhtes Anschlags- und Entführungsrisiko. Auch im Süden des Landes in der Region Sikasso ist es nahe der Grenze zur Elfenbeinküste zu Angriffen auf malische Sicherheitskräfte gekommen.  Für Staatsangehörige westlicher Staaten besteht ein erhöhtes Anschlags- und Entführungsrisiko, vor allem an von diesen regelmäßig besuchten Orten. Die Gefahr, Opfer von Sprengfallen (Minen etc.), Entführung oder anderen Gewalttaten zu werden, ist in der Sahel-Sahara-Region erheblich. Vor Reisen nördlich des 14. Breitengrades und nördlich der Nationalstraße 6 (Ségou-San und weiter Linie Toumian/ Grenze Burkina Faso) wird daher nachdrücklich gewarnt. Für die (zwar nördlich des 14. Breitengrades gelegene) Stadt Kayes und die unmittelbare Umgebung sowie für die übrigen Landesteile gilt Folgendes:Auch im Süden des Landes und in der Hauptstadt Bamako kann eine Gefährdung durch terroristische Gruppen nicht ausgeschlossen werden. Aufenthalte und Reisen sollten nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durchgeführt werden. Besondere Umsicht ist an Orten notwendig, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden; diese sollten nach Möglichkeit ganz gemieden werden. Auch für das Stadtgebiet Bamako wird zu besonderer Umsicht geraten. Von nicht zwingend erforderlichen Überlandfahrten wird abgeraten. Wenn überhaupt, sollten diese nicht allein durchgeführt werden. Von Fahrten in der Dunkelheit wird nachdrücklich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen in Mali wird empfohlen, sich im elektronischen Erfassungssystem der Botschaft (www.service.diplo.de/registrierungav) zu registrieren. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de Reisewarnung In der Vergangenheit ist es immer wieder zu terroristischen Anschlägen in Mali gekommen, bei denen auch Ausländer betroffen waren; zuletzt am 21. März auf das Hauptquartier der EU-Trainingsmission in Bamako. Zuvor war am 05. Februar 2016  eine Liegenschaft der VN-Mission MINUSMA in Timbuktu betroffen und am 20. November 2015 das Hotel Radisson Blu in der Hauptstadt Bamako. Weitere Anschläge sind überall in Mali jederzeit möglich. Reisenden wird daher empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen. Das Auswärtige Amt rät, die Reise- und Sicherheitshinweise sowie die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.