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Reise- und Sicherheitsinformationen
Tschad
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 05.03.2013
Unverändert gültig seit: 27.02.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise Nach der Entführung von sieben französischen Staatsangehörigen in der Nähe der Stadt Dabanga und des dort gelegenen Nationalparks Waza im nördlichen Kamerun und somit in unmittelbarer Nähe der Grenze zum Tschad am 19. Februar 2013, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko- bzw. Entführungsrisiko in den an Kamerun angrenzenden Teilen des Tschad. Es wird daher gewarnt vor Reisen in die Region nördlich des Tschadsees sowie in dem Grenzgebiet zwischen Tschad und Kamerun. Ausgenommen hiervon sind die Stadtgebiete von N'Djamena und Bongor. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in alle anderen Grenzregionen der Republik Tschad wird dringend abgeraten Bei Reisen in den Norden Kameruns, z. B. auch Kurzreisen vom Gebiet der Republik Tschad aus, wird dringend empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Kamerun zu beachten. Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen in Tschad auf, besondere Vorsicht walten zu lassen. Registrierung bei der Deutschen Botschaft/Nothilfe Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in N'Djamena empfiehlt grundsätzlich allen deutschen Staatsangehörigen, sich in die Deutschenliste (â€Krisenvorsorgeliste") einzuschreiben: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav Die Deutsche Botschaft N'Djamena kann Nothilfe für Deutsche nur in eingeschränktem Umfang leisten. Sie nimmt darüber hinaus keine weiteren Rechts- und Konsularaufgaben wahr und erteilt auch keine Visa: Für beides ist die deutsche Botschaft in Jaunde/Kamerun zuständig. Sog. Schengen-Visa können jedoch bei der französischen Botschaft in N'Djamena beantragt werden Innenpolitische Lage und Situation an den Landesgrenzen Die politische Lage im Tschad selbst ist stabil. Seit einem gescheiterten Putschversuch Anfang Februar 2008 ist es weder zu politischen Unruhen, noch zu politisch oder religiös motivierten Anschlägen gekommen. Entführungen durch dschihadistische Terrorgruppen haben sich im Tschad bisher nicht ereignet. In der Hauptstadt N'Djamena ist eine leichte Zunahme von Gewaltkriminalität zu verzeichnen, die allerdings nur in geringem Maße gegen westliche Ausländer gerichtet ist. Nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Tschad und Sudan und der politischen Annäherung im Jahre 2010 hat sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern und damit die Sicherheitslage im Ost-Tschad entspannt. Der Abzug der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 hat keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheitslage gehabt. Allerdings tragen ehemalige tschadische und sudanesische Rebellen zur Steigerung des Banditentums und der Verunsicherung im Ost-Tschad bei. In der Zentralafrikanischen Republik kommt es zu häufigen Übergriffen durch Rebellen und marodierende Banden. Tschadische Truppen sichern die Grenze und haben im Dezember 2012 auf dem Territorium der Zentralafrikanischen Republik Operationen durchgeführt. Ein Übergreifen der Unsicherheit in der Zentralafrikanischen Republik auf den Tschad ist unwahrscheinlich. Diesseits der Westgrenze, insbesondere an den Grenzen zu Nigeria und Niger (Provinzen Lac und Kanem), sowie im Gebiet nördlich des Tschad-Sees ist die Präsenz von bewaffneten Personen, die der nigerianischen islamistischen Terrororganisation â€Boko Haram" oder anderen islamistischen Terrorgruppen zugerechnet werden müssen, nicht ausgeschlossen. In diesem Gebiet sollte besonders hohe Vorsicht walten; es besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Die Grenze zu Libyen ist derzeit geschlossen. Ein Grenzübertritt ist nicht möglich; von Reisen in die Grenzgebiete in den Regionen Borkou, Ennedi und Tibesti wird dringend abgeraten (s. folgender Abschnitt). Reisewarnung Nach der Entführung von sieben französischen Staatsangehörigen in der Nähe der Stadt Dabanga und des dort gelegenen Nationalparks Waza im nördlichen Kamerun und somit in unmittelbarer Nähe der Grenze zum Tschad am 19. Februar 2013, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko- bzw. Entführungsrisiko in den an Kamerun angrenzenden Teilen des Tschad. Es wird daher gewarnt vor Reisen in die Region nördlich des Tschadsees sowie in dem Grenzgebiet zwischen Tschad und Kamerun. Ausgenommen hiervon sind die Stadtgebiete von N'Djamena und Bongor. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in alle anderen Grenzregionen der Republik Tschad wird dringend abgeraten Bei Reisen in den Norden Kameruns, z. B. auch Kurzreisen vom Gebiet der Republik Tschad aus, wird dringend empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Kamerun zu beachten. Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen in Tschad auf, besondere Vorsicht walten zu lassen. Registrierung bei der Deutschen Botschaft/Nothilfe Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in N'Djamena empfiehlt grundsätzlich allen deutschen Staatsangehörigen, sich in die Deutschenliste (â€Krisenvorsorgeliste") einzuschreiben: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav Die Deutsche Botschaft N'Djamena kann Nothilfe für Deutsche nur in eingeschränktem Umfang leisten. Sie nimmt darüber hinaus keine weiteren Rechts- und Konsularaufgaben wahr und erteilt auch keine Visa: Für beides ist die deutsche Botschaft in Jaunde/Kamerun zuständig. Sog. Schengen-Visa können jedoch bei der französischen Botschaft in N'Djamena beantragt werden Innenpolitische Lage und Situation an den Landesgrenzen Die politische Lage im Tschad selbst ist stabil. Seit einem gescheiterten Putschversuch Anfang Februar 2008 ist es weder zu politischen Unruhen, noch zu politisch oder religiös motivierten Anschlägen gekommen. Entführungen durch dschihadistische Terrorgruppen haben sich im Tschad bisher nicht ereignet. In der Hauptstadt N'Djamena ist eine leichte Zunahme von Gewaltkriminalität zu verzeichnen, die allerdings nur in geringem Maße gegen westliche Ausländer gerichtet ist. Nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Tschad und Sudan und der politischen Annäherung im Jahre 2010 hat sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern und damit die Sicherheitslage im Ost-Tschad entspannt. Der Abzug der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 hat keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheitslage gehabt. Allerdings tragen ehemalige tschadische und sudanesische Rebellen zur Steigerung des Banditentums und der Verunsicherung im Ost-Tschad bei. In der Zentralafrikanischen Republik kommt es zu häufigen Übergriffen durch Rebellen und marodierende Banden. Tschadische Truppen sichern die Grenze und haben im Dezember 2012 auf dem Territorium der Zentralafrikanischen Republik Operationen durchgeführt. Ein Übergreifen der Unsicherheit in der Zentralafrikanischen Republik auf den Tschad ist unwahrscheinlich. Diesseits der Westgrenze, insbesondere an den Grenzen zu Nigeria und Niger (Provinzen Lac und Kanem), sowie im Gebiet nördlich des Tschad-Sees ist die Präsenz von bewaffneten Personen, die der nigerianischen islamistischen Terrororganisation â€Boko Haram" oder anderen islamistischen Terrorgruppen zugerechnet werden müssen, nicht ausgeschlossen. In diesem Gebiet sollte besonders hohe Vorsicht walten; es besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Die Grenze zu Libyen ist derzeit geschlossen. Ein Grenzübertritt ist nicht möglich; von Reisen in die Grenzgebiete in den Regionen Borkou, Ennedi und Tibesti wird dringend abgeraten (s. folgender Abschnitt). Dringende Sicherheitshinweise In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 05.03.2013
Unverändert gültig seit: 27.02.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise Nach der Entführung von sieben französischen Staatsangehörigen in der Nähe der Stadt Dabanga und des dort gelegenen Nationalparks Waza im nördlichen Kamerun und somit in unmittelbarer Nähe der Grenze zum Tschad am 19. Februar 2013, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko- bzw. Entführungsrisiko in den an Kamerun angrenzenden Teilen des Tschad. Es wird daher gewarnt vor Reisen in die Region nördlich des Tschadsees sowie in dem Grenzgebiet zwischen Tschad und Kamerun. Ausgenommen hiervon sind die Stadtgebiete von N'Djamena und Bongor. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in alle anderen Grenzregionen der Republik Tschad wird dringend abgeraten Bei Reisen in den Norden Kameruns, z. B. auch Kurzreisen vom Gebiet der Republik Tschad aus, wird dringend empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Kamerun zu beachten. Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen in Tschad auf, besondere Vorsicht walten zu lassen. Registrierung bei der Deutschen Botschaft/Nothilfe Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in N'Djamena empfiehlt grundsätzlich allen deutschen Staatsangehörigen, sich in die Deutschenliste (â€Krisenvorsorgeliste") einzuschreiben: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav Die Deutsche Botschaft N'Djamena kann Nothilfe für Deutsche nur in eingeschränktem Umfang leisten. Sie nimmt darüber hinaus keine weiteren Rechts- und Konsularaufgaben wahr und erteilt auch keine Visa: Für beides ist die deutsche Botschaft in Jaunde/Kamerun zuständig. Sog. Schengen-Visa können jedoch bei der französischen Botschaft in N'Djamena beantragt werden Innenpolitische Lage und Situation an den Landesgrenzen Die politische Lage im Tschad selbst ist stabil. Seit einem gescheiterten Putschversuch Anfang Februar 2008 ist es weder zu politischen Unruhen, noch zu politisch oder religiös motivierten Anschlägen gekommen. Entführungen durch dschihadistische Terrorgruppen haben sich im Tschad bisher nicht ereignet. In der Hauptstadt N'Djamena ist eine leichte Zunahme von Gewaltkriminalität zu verzeichnen, die allerdings nur in geringem Maße gegen westliche Ausländer gerichtet ist. Nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Tschad und Sudan und der politischen Annäherung im Jahre 2010 hat sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern und damit die Sicherheitslage im Ost-Tschad entspannt. Der Abzug der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 hat keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheitslage gehabt. Allerdings tragen ehemalige tschadische und sudanesische Rebellen zur Steigerung des Banditentums und der Verunsicherung im Ost-Tschad bei. In der Zentralafrikanischen Republik kommt es zu häufigen Übergriffen durch Rebellen und marodierende Banden. Tschadische Truppen sichern die Grenze und haben im Dezember 2012 auf dem Territorium der Zentralafrikanischen Republik Operationen durchgeführt. Ein Übergreifen der Unsicherheit in der Zentralafrikanischen Republik auf den Tschad ist unwahrscheinlich. Diesseits der Westgrenze, insbesondere an den Grenzen zu Nigeria und Niger (Provinzen Lac und Kanem), sowie im Gebiet nördlich des Tschad-Sees ist die Präsenz von bewaffneten Personen, die der nigerianischen islamistischen Terrororganisation â€Boko Haram" oder anderen islamistischen Terrorgruppen zugerechnet werden müssen, nicht ausgeschlossen. In diesem Gebiet sollte besonders hohe Vorsicht walten; es besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Die Grenze zu Libyen ist derzeit geschlossen. Ein Grenzübertritt ist nicht möglich; von Reisen in die Grenzgebiete in den Regionen Borkou, Ennedi und Tibesti wird dringend abgeraten (s. folgender Abschnitt). Reisewarnung Nach der Entführung von sieben französischen Staatsangehörigen in der Nähe der Stadt Dabanga und des dort gelegenen Nationalparks Waza im nördlichen Kamerun und somit in unmittelbarer Nähe der Grenze zum Tschad am 19. Februar 2013, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko- bzw. Entführungsrisiko in den an Kamerun angrenzenden Teilen des Tschad. Es wird daher gewarnt vor Reisen in die Region nördlich des Tschadsees sowie in dem Grenzgebiet zwischen Tschad und Kamerun. Ausgenommen hiervon sind die Stadtgebiete von N'Djamena und Bongor. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in alle anderen Grenzregionen der Republik Tschad wird dringend abgeraten Bei Reisen in den Norden Kameruns, z. B. auch Kurzreisen vom Gebiet der Republik Tschad aus, wird dringend empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Kamerun zu beachten. Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen in Tschad auf, besondere Vorsicht walten zu lassen. Registrierung bei der Deutschen Botschaft/Nothilfe Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in N'Djamena empfiehlt grundsätzlich allen deutschen Staatsangehörigen, sich in die Deutschenliste (â€Krisenvorsorgeliste") einzuschreiben: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav Die Deutsche Botschaft N'Djamena kann Nothilfe für Deutsche nur in eingeschränktem Umfang leisten. Sie nimmt darüber hinaus keine weiteren Rechts- und Konsularaufgaben wahr und erteilt auch keine Visa: Für beides ist die deutsche Botschaft in Jaunde/Kamerun zuständig. Sog. Schengen-Visa können jedoch bei der französischen Botschaft in N'Djamena beantragt werden Innenpolitische Lage und Situation an den Landesgrenzen Die politische Lage im Tschad selbst ist stabil. Seit einem gescheiterten Putschversuch Anfang Februar 2008 ist es weder zu politischen Unruhen, noch zu politisch oder religiös motivierten Anschlägen gekommen. Entführungen durch dschihadistische Terrorgruppen haben sich im Tschad bisher nicht ereignet. In der Hauptstadt N'Djamena ist eine leichte Zunahme von Gewaltkriminalität zu verzeichnen, die allerdings nur in geringem Maße gegen westliche Ausländer gerichtet ist. Nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Tschad und Sudan und der politischen Annäherung im Jahre 2010 hat sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern und damit die Sicherheitslage im Ost-Tschad entspannt. Der Abzug der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 hat keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheitslage gehabt. Allerdings tragen ehemalige tschadische und sudanesische Rebellen zur Steigerung des Banditentums und der Verunsicherung im Ost-Tschad bei. In der Zentralafrikanischen Republik kommt es zu häufigen Übergriffen durch Rebellen und marodierende Banden. Tschadische Truppen sichern die Grenze und haben im Dezember 2012 auf dem Territorium der Zentralafrikanischen Republik Operationen durchgeführt. Ein Übergreifen der Unsicherheit in der Zentralafrikanischen Republik auf den Tschad ist unwahrscheinlich. Diesseits der Westgrenze, insbesondere an den Grenzen zu Nigeria und Niger (Provinzen Lac und Kanem), sowie im Gebiet nördlich des Tschad-Sees ist die Präsenz von bewaffneten Personen, die der nigerianischen islamistischen Terrororganisation â€Boko Haram" oder anderen islamistischen Terrorgruppen zugerechnet werden müssen, nicht ausgeschlossen. In diesem Gebiet sollte besonders hohe Vorsicht walten; es besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Die Grenze zu Libyen ist derzeit geschlossen. Ein Grenzübertritt ist nicht möglich; von Reisen in die Grenzgebiete in den Regionen Borkou, Ennedi und Tibesti wird dringend abgeraten (s. folgender Abschnitt). Dringende Sicherheitshinweise In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.






