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Reise- und Sicherheitsinformationen
Myanmar
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 04.12.2012
Unverändert gültig seit: 26.11.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen im Land Seit einigen Monaten kommt es zu ethnisch motivierten Zusammenstößen im Rakhine State. Auch in der Rhakine-Hauptstadt Sittwe kam es zu Unruhen. Seit dem 10. Juni 2012 wurde für den gesamten Rakhine State der Ausnahmezustand verhängt. Von Reisen in den Rakhine-Staat einschließlich der Städte Sittwe und MraukU wird bis auf weiteres abgeraten. Unruhen  im Touristengebiet Ngapali wurden bisher nicht gemeldet. In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten. Flugverkehr Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs innerhalb Myanmars kann im Einzelfall durch veraltetes bzw. mangelhaft gewartetes Fluggerät lokaler Luftverkehrsgesellschaften beeinträchtigt sein. Die deutsche Botschaft in Rangun rät ihren eigenen Beschäftigten seit Jahren, aus Sicherheitsgründen auf Flugreisen mit der staatlichen Inlandsfluggesellschaft Myanma Airways (IATA-Code: UB) zu verzichten. Myanma Airways ist nicht identisch mit der international operierenden Myanmar Airways International (IATA-Code: 8M) Neuerdings werden Inlandsflüge von Rangun in die Hauptstadt NayPyiTaw angeboten. Sie werden von der Chartergesellschaft FMI angeboten und führen den IATA-Code â€UB-charter". Die von Myanmar Airways gecharterten Maschinen werden nach hiesigen Erkenntnissen im Ausland gewartet. Diese Flüge werden von Bediensteten der Deutschen Botschaft benutzt. Gefahren aufgrund politischer Spannungen Politisch motivierte Gewalttaten können nicht ausgeschlossen werden. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt. Die Urheber von Anschlägen aus den Jahren 2005 und 2010 in Rangun sind weiterhin unbekannt. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich die Anschläge gezielt gegen Ausländer gerichtet haben. Sie wurden aber an öffentlichen Orten verübt, an denen sich regelmäßig auch Ausländer aufhalten. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher empfohlen, Menschenansammlungen und stark frequentierte Orte zu meiden. Bei Demonstrationen in größeren Städten des Landes besteht stets die Gefahr, dass sie von Sicherheitskräften gewaltsam aufgelöst werden. Daher wird empfohlen, sich von eventuellen Protestzügen und Demonstrationen fernzuhalten. Auch zunächst friedliche Proteste können unvermittelt in gewalttätigen Auseinandersetzungen enden. Naturkatastrophen Myanmar befindet sich in einer Region, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. In den Küstenregionen treten während des Monsuns (Mai bis Oktober) Zyklone auf. Während des Monsuns kann es im ganzen Land aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen und Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen kommen. Insbesondere Landstraßen im Gebirge oder in der Nähe von Flussläufen, aber auch Bahnverbindungen, können tagelang unpassierbar sein.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 04.12.2012
Unverändert gültig seit: 26.11.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen im Land Seit einigen Monaten kommt es zu ethnisch motivierten Zusammenstößen im Rakhine State. Auch in der Rhakine-Hauptstadt Sittwe kam es zu Unruhen. Seit dem 10. Juni 2012 wurde für den gesamten Rakhine State der Ausnahmezustand verhängt. Von Reisen in den Rakhine-Staat einschließlich der Städte Sittwe und MraukU wird bis auf weiteres abgeraten. Unruhen  im Touristengebiet Ngapali wurden bisher nicht gemeldet. In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten. Flugverkehr Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs innerhalb Myanmars kann im Einzelfall durch veraltetes bzw. mangelhaft gewartetes Fluggerät lokaler Luftverkehrsgesellschaften beeinträchtigt sein. Die deutsche Botschaft in Rangun rät ihren eigenen Beschäftigten seit Jahren, aus Sicherheitsgründen auf Flugreisen mit der staatlichen Inlandsfluggesellschaft Myanma Airways (IATA-Code: UB) zu verzichten. Myanma Airways ist nicht identisch mit der international operierenden Myanmar Airways International (IATA-Code: 8M) Neuerdings werden Inlandsflüge von Rangun in die Hauptstadt NayPyiTaw angeboten. Sie werden von der Chartergesellschaft FMI angeboten und führen den IATA-Code â€UB-charter". Die von Myanmar Airways gecharterten Maschinen werden nach hiesigen Erkenntnissen im Ausland gewartet. Diese Flüge werden von Bediensteten der Deutschen Botschaft benutzt. Gefahren aufgrund politischer Spannungen Politisch motivierte Gewalttaten können nicht ausgeschlossen werden. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt. Die Urheber von Anschlägen aus den Jahren 2005 und 2010 in Rangun sind weiterhin unbekannt. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich die Anschläge gezielt gegen Ausländer gerichtet haben. Sie wurden aber an öffentlichen Orten verübt, an denen sich regelmäßig auch Ausländer aufhalten. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher empfohlen, Menschenansammlungen und stark frequentierte Orte zu meiden. Bei Demonstrationen in größeren Städten des Landes besteht stets die Gefahr, dass sie von Sicherheitskräften gewaltsam aufgelöst werden. Daher wird empfohlen, sich von eventuellen Protestzügen und Demonstrationen fernzuhalten. Auch zunächst friedliche Proteste können unvermittelt in gewalttätigen Auseinandersetzungen enden. Naturkatastrophen Myanmar befindet sich in einer Region, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. In den Küstenregionen treten während des Monsuns (Mai bis Oktober) Zyklone auf. Während des Monsuns kann es im ganzen Land aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen und Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen kommen. Insbesondere Landstraßen im Gebirge oder in der Nähe von Flussläufen, aber auch Bahnverbindungen, können tagelang unpassierbar sein.




