Singapur › › ›

Land & Leute
Essen & Trinken
Vom einfachen Straßenkiosk bis zum exklusiven Luxusrestaurant wird alles geboten. Über 30 verschiedene kulinarische Kulturen sind hier vertreten, darunter alle Variationen der chinesischen Küche. In der malaysischen Küche verwendet man Kokosmilch und zahlreiche Gewürze. Saté (Bambusstäbchen mit mariniertem Huhn, Rind, Schwein oder Lamm, über Holzkohle gegrillt) wird mit Erdnuss-Soße, Gurken, Zwiebeln und Reis serviert. Die indonesischen Gerichte sind meist recht scharf gewürzt. Beef Rendang (Rindfleisch mit Kokosmilch und Curry) und Chicken Sambal sind sehr pikant. Eher süßlich ist Gado Gado (Gemüsesalat mit Erdnuss-Soße). In Singapur isst man häufig unter freiem Himmel, und die über 8000 Essstände machen die Auswahl nicht leicht. Hygienische Standards an den Essensständen werden strikt kontrolliert, das Essen ist völlig unbedenklich. Es gibt zwar einige Cafeterias, aber im Allgemeinen ist Tischbedienung üblich.

Getränke:
In den Bars und Cocktail-Bars gibt es Tisch- und Tresenbedienung. Schankzeiten sind nicht gesetzlich festgelegt. Während der »Happy Hour« (17.00-19.00 Uhr) werden Getränke preiswerter angeboten.
Nachtleben
Kulturelle Veranstaltungen, Straßenopern und -theater, Theateraufführungen sowie zahlreiche Kinos bieten preiswerte und abwechslungsreiche Abendunterhaltung. Zahlreiche Hotel- und Cocktailbars sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Internationale Künstler treten in Nachtklubs auf, die meist auch gute Küche anbieten.
Einkaufstipps
Chinesische, indische, malaiische, balinesische und Filipino-Antiquitäten, Batiken, Fotoausrüstungen, chinesische, indische und Perser-Teppiche, importierte und maßgeschneiderte Kleidung, Schmuck, Seidenstoffe, Parfüm, Silberwaren und Perücken. Orchard Road ist die Hauptgeschäfts- und Einkaufsstraße der Stadt, zahlreiche Hotelkomplexe wie Marina Square haben eigene Einkaufszentren. Elektrische Geräte aller Art werden in der Sungei Road angeboten, Vorsicht vor den ausgezeichneten Fälschungen ist jedoch geboten. Die Broschüre Singapore Shopping des Fremdenverkehrsamts enthält weitere Informationen.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 10.00-21.00 Uhr, z. T. auch länger. Vor allem in Touristengebieten öffnen viele Geschäfte auch sonntags.
Sport
Angeln ist ganzjährig möglich. Preiswerte Boote und Ausrüstungen kann man an den Jardine Steps im Changi Park mieten.

Zahlreiche Sportvereine und Klubs stehen auch Feriengästen offen. Badminton wird das ganze Jahr über gespielt.

Im Raffles Country Club, dem SFRA Resort & Country Club und auf der Sentosa-Insel gibt es Golfplätze.

Kricket
ist ebenfalls beliebt, der Singapore Cricket Club ist einer der ältesten Sportvereine der Welt. Auf seinem Gelände werden auch Fußball, Tennis, Hockey, Bowls und Rugby gespielt. 

Pferderennen werden vom Singapore Turf Club veranstaltet. Polospiele finden regelmäßig im Singapore Polo Club statt. 

Die Insel Sentosa bietet hervorragende Möglichkeiten zum Kanufahren und Surfen. Auch am East Coast Park gibt es gute Surfmöglichkeiten. Die Einheimischen fahren oft zur malaisischen Ostküste, um dort Wassersport zu treiben. Weitere Informationen im Kapitel Malaysia.
Veranstaltungskalender

Februar Chinesisches Neujahr (Im laternengeschmückten Chinatown kann man u.a. das geschäftige Treiben derer beobachten, die chinesische Delikatessen zum Fest einkaufen), Singapur. Febr. Thaipusam (eines der spektakulärsten Hindu-Feste der Welt. Büßer tragen, begleitet von religiöser Musik, farbenfroh dekorierte Stahlaufbauten (Kavadis), die mit Haken und Speeren an ihren Körpern befestigt sind. Die 5 km lange Prozession führt von der Serangoon Road bis zur Tank Road). Apr. Internationales Filmfest, Singapur. Mai-Jun. Fest der Künste, Singapur. Jun. Internationales Drachenbootfest. Jul. Singapurer kulinarisches Festival. Aug. WOMAD (Musik- und Tanzfest). Aug.-Sept. Festival der Hungrigen Geister: Geht auf den Glauben zurück, dass die Geister der Toten während des achten Mondmonats auf Erden wandeln; es werden Straßenfeste mit Wayang-Aufführungen (chinesische Opern) gefeiert, die ein Jahr des Wohlstands und Erfolgs garantieren sollen. Okt. Mondkuchen-Festival: Traditionelles chinesisches Fest mit Laternenzügen, auf denen süße Mondkuchen gegessen werden. Chinesen sollen während der Herrschaft der Mongolen geheime Nachrichten in solchen Küchlein versteckt haben. Okt.-Nov. Deepvali (dreiwöchiges hinduistisches Lichterfest; Beleuchtung der Serangoon Road; der Sieg des Guten über das Böse, des Lichtes über die Dunkelheit wird gefeiert). Sept./Okt./Nov. Ende des Ramadan. Nov. Feuerlauf am Thimithi. Dez. Asien Cup; Singapurer Marathon.


Der Singapore Calendar of Festivals & Events enthält ein vollständiges Verzeichnis mit genauen Daten und ausführlichen Informationen. Erhältlich auf Anfrage beim Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand; die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Kleine Geschenke werden vom Gastgeber oder Geschäftspartner gern entgegengenommen. Jede der unterschiedlichen Volksgruppen hat sich ihre kulturellen und religiösen Eigenheiten bis heute bewahrt. Wer Straßen beschmutzt oder verkehrswidrig überquert, muss mit hohen Strafen rechnen.

Kleidung: Legere Kleidung wird überall akzeptiert, in einigen exklusiven Hotels und Restaurants wird abends jedoch elegantere Kleidung erwartet. Abendkleidung wird nur selten getragen, man legt jedoch generell großen Wert auf die persönliche Erscheinung.

Rauchen
wird ungern gesehen und ist in in öffentlichen Verkehrsmitteln, Museen, Büchereien, Aufzügen, Theatern, Kinos, klimatisierten Restaurants, Friseursalons, Supermärkten, Kaufhäusern und Regierungsämtern verboten. Vergehen können mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 SGD geahndet werden. Während das Rauchen in klimatisierten Restaurants verboten ist, ist es in klimatisierten Kneipen, Diskos, Karaoke-Bars und Nachtklubs gestattet.

Trinkgeld
ist in Hotels und Restaurants nicht üblich, weil die meisten Hotels und Restaurants in Singapur bereits einen Servicezuschlag von 10% auf die Rechnung aufschlagen. Trinkgeld gehört nicht zur Lebensweise in Singapur und ist am Flughafen sogar verboten. Dennoch betrachtet man es in Restaurants und Bars als Zeichen der Anerkennung und Höflichkeit.
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