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Allgemeines
Lage
Westliches Südamerika.
Fläche
1.285.220 qkm (496.226 qm).
Bevölkerungszahl
29.849.303 (2013).
Bevölkerungsdichte
23,2 pro qkm.
Hauptstadt
Lima. Einwohner: 7.902.851 (Schätzung 2009).
Staatsform
Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).
Geographie
Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden erreichen eine Höhe von über 6000 m. Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt über bedeutende Bodenschätze.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls hier niedergelassen.
Sprache
Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.
Religion
81,3 % Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von Naturreligionen.
Ortszeit
MEZ - 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Peru.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 Std. und im Sommer -7 Std.
Netzspannung
220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Talara 110/220 V, 60 Hz; amerikanische Stecker.
Regierungschef
César Villanueva, seit Oktober 2013.
Staatsoberhaupt
Ollanta Humala, seit Juli 2011.