Französisch-Guyana › › ›

Allgemeines
Lage
Südamerika.
Fläche
83.534 qkm (32.253 qm).
Bevölkerungszahl
243.000 (2012).
Bevölkerungsdichte
2,9 pro qkm.
Hauptstadt
Cayenne. Einwohner: 71.087 (Schätzung 2009).
Staatsform
Französisches Überseegebiet (Département d'outre-mer/D.O.M.) mit begrenzter Selbstverwaltung seit 1947. Französisch-Guyana wird von jeweils zwei Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung und im Senat repräsentiert. Frankreich wird durch einen Präfekten vertreten. Interne Angelegenheiten werden vom Conseil général (19 Mitglieder) wahrgenommen, der für 6 Jahre gewählt wird.
Geographie
Französisch-Guyana liegt an der Nordostküste Südamerikas und grenzt im Süden und Osten an Brasilien, im Westen an Suriname und im Norden an den Atlantik. Die Serra Tumucumaque bildet die Südgrenze und der Río Oiapoque die Ostgrenze. Die Westgrenze zu Suriname wird durch den Río Maroni gebildet. An der Küste befindet sich ein flacher Sumpfgürtel, der zu höher gelegenen Ebenen und Savannen ansteigt; das Landesinnere besteht aus Dschungel. Vor der Küste liegen die Iles du Salut mit der Ile du Diable (Teufelsinsel). Die Landeshauptstadt Cayenne liegt auf einer Insel in der Mündung des Río Cayenne.
Sprache
Amtssprache ist Französisch, aber ein Großteil der Bevölkerung spricht Kreolisch. Englisch wird auch gesprochen.
Religion
Überwiegend römisch-katholisch, andere christliche Minderheiten.
Ortszeit
MEZ -4. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Französisch-Guyana. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -4 Std. und im Sommer -5 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Staatsoberhaupt
François Hollande, seit Mai 2012, vertreten duch den Präfekten Éric Spitz, seit Juni 2013.