An- und Abflugstrecken

Flugrouten Hannover

Die Definition und die Kontrolle der An- und Abflugstrecken (Flugrouten) am Hannover Airport erfolgen durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) nach Beratung mit der "Kommission zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigung" (Fluglärmschutzkommission).

Neben der sicheren Betriebsabwicklung steht dabei insbesondere die Reduzierung der Fluglärmbelastung in den Wohngebieten der Region im Mittelpunkt der Bemühungen. 

Über die Standard-Abflugrouten werden startende Luftfahrzeuge daher so geführt, dass möglichst wenige Anrainer des Hannover Airport von Fluglärm betroffen sind. Diese Minimum Noise Routings (SID) sind nebenstehend dargestellt.

Die Anflugrouten auf den Hannover Airport dagegen richten sich nach den Achsen der Start- und Landebahnen Nord und Süd.

Ostbetrieb (Starts und Landungen in Richtung Osten, Betriebsrichtung 09) und Westbetrieb (Starts und Landungen in Richtung Westen, Betriebsrichtung 27) stehen am Flughafen Hannover im langjährigen Durchschnitt wetterbedingt im Verhältnis von ca. 30 % zu 70 %.

Flugerwartungsgebiete

Flugverfahren unterliegen navigatorischen Toleranzen, da Boden- und Bordsysteme aufgrund technischer Gegebenheiten mit kleineren Ungenauigkeiten behaftet sind.
Abweichungen von der Ideallinie, der Standard-Abflugroute, sind daher in bestimmten Grenzen unabdingbar. Um die Standard-Abflugrouten werden aus diesem Grund, unter Berücksichtigung internationaler Vorgaben, Flugerwartungsgebiete konstruiert, in welchen im Nahbereich eines Flughafens - entlang der Standard-Abflugrouten - mit Flugbewegungen gerechnet werden muss.
Die Flugerwartungsgebiete werden nicht für die Navigation von Luftfahrzeugen verwendet und sind nicht rechtsverbindlich.

 

 


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