Voruntersuchung zum Schallschutzprogramm Erweiterung 2007

Voruntersuchungen:

a. der sechs verkehrsreichsten Monate (Mai bis Oktober) des Jahres 2007

a. der sechs verkehrsreichsten Monate (Mai bis Oktober) des Jahres 2007

Die Überprüfung des voraussichtlichen Nachtflugverkehrs in den sechs verkehrsreichsten Monaten des Jahres 2007 hat zu dem Ergebnis geführt, dass sich der von dem sog. „Jansen-Kriterium“ bestimmte Teil der Nachtschutzzone der Südbahn im Untersuchungszeitraum voraussichtlich sowohl in westlicher als auch östlicher Richtung deutlich vergrößern wird (Plandarstellung siehe Anlage 1 und 2), während sich der vom Leq = 55 dB bestimmte Bereich im Vergleich zu den Vorjahren nur unwesentlich ausdehnt (Plandarstellung siehe Anlage 3 und 4).

Demgegenüber entspricht die bestehende Nachtschutzzone der Nordbahn in beiden An- und Abflugsektoren - unter Berücksichtigung beider Kriterien - auch weiterhin den aktuellen Anforderungen (Plandarstellung siehe Anlage 3 bis 6).

Auf der Grundlage einer der Flughafengesellschaft zur Verfügung stehenden ‚automatisierten Liegenschaftskarte’ (ALK) sowie von Daten über die jeweilige örtliche Haushaltsdichte konnte auch ermittelt werden, dass innerhalb der Überschreitungsbereiche insgesamt 695 sog. ‚Hauptgebäude‘ liegen.

Davon sind 670 Häuser eindeutig Gebäude mit Wohnnutzung, die von insgesamt 1.420 Haushalten belegt sind und deren Schlafräume demzufolge neu mit baulichem Schallschutz ausgestattet werden müssen; bei den übrigen Objekten handelt es sich dagegen um nicht zum Wohnen geeignete ‚Nebengebäude‘, wie z.B. Industrie- oder Gewerbebetriebe und auch Garagen.

b. der sechs verkehrsreichsten Monate (Mai bis Oktober) der Jahre 2008 und 2009

b. der sechs verkehrsreichsten Monate (Mai bis Oktober) der Jahre 2008 und 2009

Die Überprüfung des voraussichtlichen Nachtflugverkehrs in den sechs verkehrsreichsten Monaten des Jahres 2007 hat zu dem Ergebnis geführt, dass sich der von dem sog. „Jansen-Kriterium“ bestimmte Teil der Nachtschutzzone der Südbahn im Untersuchungszeitraum voraussichtlich sowohl in westlicher als auch östlicher Richtung deutlich vergrößern wird (Plandarstellung siehe Anlage 1 und 2), während sich der vom Leq = 55 dB bestimmte Bereich im Vergleich zu den Vorjahren nur unwesentlich ausdehnt (Plandarstellung siehe Anlage 3 und 4).

Demgegenüber entspricht die bestehende Nachtschutzzone der Nordbahn in beiden An- und Abflugsektoren - unter Berücksichtigung beider Kriterien - auch weiterhin den aktuellen Anforderungen (Plandarstellung siehe Anlage 3 bis 6).

Auf der Grundlage einer der Flughafengesellschaft zur Verfügung stehenden ‚automatisierten Liegenschaftskarte’ (ALK) sowie von Daten über die jeweilige örtliche Haushaltsdichte konnte auch ermittelt werden, dass innerhalb der Überschreitungsbereiche insgesamt 695 sog. ‚Hauptgebäude‘ liegen.

Davon sind 670 Häuser eindeutig Gebäude mit Wohnnutzung, die von insgesamt 1.420 Haushalten belegt sind und deren Schlafräume demzufolge neu mit baulichem Schallschutz ausgestattet werden müssen; bei den übrigen Objekten handelt es sich dagegen um nicht zum Wohnen geeignete ‚Nebengebäude‘, wie z.B. Industrie- oder Gewerbebetriebe und auch Garagen.

c. der Nichtnutzung der Südbahn zwischen 23:00 und 05:00 Uhr

c. der Nichtnutzung der Südbahn zwischen 23:00 und 05:00 Uhr

Um einen potentiellen gesundheitlichen Schaden von der betroffenen Bevölkerung abzuwenden, hat die Flughafengesellschaft in Absprache mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) und den Organisationen der Luftverkehrsgesellschaften (BDF, BARIG, AOPA) betriebliche Möglichkeiten zur Vermeidung der zu erwartenden Überschreitung der Nachtschutzzone untersucht.

In privatrechtlichen Betriebsabsprachen zwischen der Flughafengesellschaft und allen am Nachtflugbetrieb beteiligten Airlines wurde vereinbart, dass in der Zeit von 23:00 bis 05:00 Uhr grundsätzlich ausschließlich die Nordbahn genutzt wird, bis der passive Schallschutz im Bereich der Südbahn den neuen Erfordernissen entsprechend angepasst worden ist.

Nach Berechnungen eines auch hierzu erstellten Lärmgutachtens kann mit dieser zeitweisen Nicht-Nutzung der Südbahn der notwendige Lärmschutz der Anlieger der Südbahn in den verkehrsreichsten sechs Monaten eingehalten werden, ohne dass dabei andererseits die Nachtschutzzone der Nordbahn überschritten wird.

Mit Zustimmung der Genehmigungsbehörde - die vor diesem Hintergrund auf weiter-gehende Betriebsbeschränkungen verzichtet - sowie in Abstimmung mit der DFS wird deshalb seit dem 1. Mai 2007 in der Zeit von 23:00 bis 05:00 Uhr ausschließlich die Nordbahn zur Abwicklung des nächtlichen Flugbetriebs genutzt; Ausnahmen sind nur „aus zwingenden flugsicherungstechnischen, meteorologischen oder flugbetrieblichen Gründen zulässig“.

Die Einhaltung dieser Regelung wird von der Behörde laufend überwacht.

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