Flughafenfeuerwehr
Die Feuerwache vom Hannover Airport. Sie wurde 1992 errichtet und mehrfach erweitert. Auf drei Ebenen finden hier Büros, Archiv, Schulungsräume, Kleiderkammer, Wasch- und Trockenraum für Einsatzbekleidung, Gerätelager, Werkstätten und ein Sportraum ihren Platz. Die Flughafenfeuerwehr ist mit über 23 Fahrzeugen ausgestattet. Die Bandbreite des Fuhrparks reicht vom Elektro-Pkw bis zum 43 Tonnen-Kraftpaket. Bei jedem Einsatz begleitet ein RTW den Löschzug und stellt die medizinische Erstversorgung am Einsatzort sicher. Auf den Vorfeldflächen und Landebahnen kommen die für einen Flughafen typischen Großlöschfahrzeuge und unterschiedliche Spezialausrüstungen zum Einsatz.
Über 85 speziell ausgebildete Fachkräfte arbeiten in drei Abschnitten, die sich in Werkstatt- und Ausbildungsdienst, Bereitschaftsdienst und Ruhezeit einteilen.
In nur drei Minuten am Einsatzort – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr!
Die Bestimmungen der Internationalen-Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) schreiben es vor: In nur drei Minuten muss die Flughafenfeuerwehr an jedem Punkt der Flugbetriebsflächen einsatzbereit sein – und das rund um die Uhr. Deshalb ist die Feuerwache zentral zwischen den Start- und Landebahnen angesiedelt. Neben der Hauptaufgabe „Flugzeugbrandbekämpfung und -bergung“ umfasst das Einsatzgebiet der Feuerwehr auch den Gebäudebrandschutz und die Notfallrettung. Bürogebäude, Passagierterminals, technische Betriebsflächen oder Tanklager – alles fällt in den Zuständigkeitsbereich der Flughafenfeuerwehr. So sorgen sie auf einem Gelände für Sicherheit, das mit denen einer kleinen Stadt vergleichbar ist. Hinzu kommen noch die direkt an den Flughafen angrenzenden Flächen.
Die wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr sind der abwehrende Brandschutz, die technische Hilfeleistung und die Notfallrettung. Jährlich wird sie zu etwa 2.000 Einsätzen gerufen. Hinzu kommt vielfältige, oft handwerkliche Arbeit in den Werkstätten, in der Aus- und Weiterbildung und im vorbeugenden Brandschutz. Die Feuerwehrleute kümmern sich um die Wartung, Pflege und Reparatur ihrer teilweise hochspezialisierten Ausrüstung. Sie sind außerdem interne und externe Dienstleister rund um Fragen des Gefahrenschutzes.